Schuljahr 2003/2004

 

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Waldjugendspiele 2004; Sieger Europaunion 2004;  Wanderfahrt der 3a; Fußballkreismeister 2004;  

Einschulung;  Schulgarten;  St. Martin - Solidarität;  Autorenlesung;  Zeitreise durch Bad Ems 
Die folgenden Berichte geben Ihnen einen Einblick in unsere vielfältigen Aktivitäten 
während des Schuljahres 2003 / 2004. Natürlich war es nicht möglich  über alles zu berichten.
 
 
Entlassfeier 2004

Nach 4 Jahren in der Freiherr-vom -Stein-Schule war nun endlich ? (es gab auch viele Tränen......) der Tag des Abschieds gekommen. In einer sehr schönen, von den 3 vierten Schuljahren selbst gestalteten Feier, gab es aus der Hand der Klassenleiterinnen, Frau Mrohs, Frau Müller und Frau Thielecke die Abschlusszeugnisse!

Die folgenden Bilder zeigen Szenen aus dem "Stein-TV" in dem die Kinder die vier Grundschuljahre spielerisch noch einmal an sich vorbeiziehen ließen.

Der 1. Schultag

Blauland

Der Brand in der Schule

Aus zwei mach drei: Klassenaufteilung nach dem ersten Schuljahr

Gerne gesehen: Im ersten Schuljahr besuchte uns der Nikolaus.

 

 

 

Kindergärten zu Besuch in der Schule

 

Im Rahmen der Vorbereitung auf den Übertritt vom Kindergarten zur Grundschule stand als fester Termin im zweiten Schulhalbjahr wieder die Teilnahme der Kindergartenkinder an einem richtigen Unterrichtsvormittag in der Freiherr-vom-Stein-Schule auf dem Programm.

Lernanfänger aus dem  Katholischen Kindergarten in Begleitung ihrer Erzieherinnen in  der Freiherr-vom-Stein-Schule.  
 
 
Kinder des evangelischen KG Arche Noah und der Kita Eisenbach zu Besuch im Unterricht

 

 

Bei den Waldjugendspielen in Becheln konnte die Klasse 3c der Freiherr-vom-Stein Schule aus Bad Ems den Wald mit allen Sinnen erfahren. Dafür sorgten um die 16 abwechslungsreich gestaltete Stationen, an denen die Schüler ihr Wissen unter Beweis stellen konnten. Zu Beginn des Stationenparcours musste die Klasse mehrere Baum- und Straucharten bestimmen. Hier gab es schon einmal für jede richtige Antwort die ersten Punkte. Aber auch ein guter Tastsinn und ein gutes Gehör waren gefragt. So mussten die Mädchen und Jungen an einer „Fühlstation" verschiedene Gegenstände aus der Natur ertasten und benennen können. Dazu wurden sie aufgefordert, in verschiedene Kästen zu greifen. Dem ein oder anderen war es dabei dann doch nicht ganz wohl. „Sind da auch keine Schlangen drin", fragte ein besorgter Schüler. Aber nein, gebissen hat hier keiner. Weder die Patenförsterin, die die Kinder mit viel pädagogischem Gespür und Engagement durch den Parcours führte, noch eine Schlange. An einer weiteren Station musste die Klasse bestimmte Waldgeräusche erkennen, was besonders die Konzentration der Kinder erforderte. Aber auch körperliches Geschick und Teamwork wurden gefragt. Wer konnte zu zweit die meisten Baumscheiben absägen? Am Schluss zählten die Kinder mit der Patenförsterin ihre Punkte fleißig zusammen. Gereicht hat es dann leider doch nicht für einen der ersten drei Plätze. Aber egal – alle waren sich dennoch einig: Es war ein sehr schöner und lehrreicher Tag!

 

                 

      

               

Die Sieger des Malwettbewerbes der Europaunion empfangen aus den Händen des Schulleiters Herrn Jung ihre Urkunden.

 

Lesewettbewerb 

Gespannt hörten die Kinder der 2. Klassen den 9 vorher ausgewählten Vorlesekindern zu. Diese mussten eine geübte Geschichte und einen unbekannten Text vorlesen- und das vor so vielen Zuhörern! Aber alle Kinder haben das prima geschafft und sich sehr um eine gute Leseleistung bemüht. Zur Belohnung gab es für die 3 besten Leser (Rosalyn Plewa, Lisa Rennpferd und Annabelle Weldert) einen Buchgutschein und auch die anderen 6 Kinder bekamen eine Kleinigkeit.. Besonders stolz waren alle Kinder auf ihre Lesefitness-Urkunde.

   

 

                              

Klasse 3a auf Wanderfahrt

Natur pur, Gruppenleben, Spielen und Wandern waren angesagt bei der Klassenfahrt der 3a der Freiherr-vom-Stein-Schule Bad Ems. Nach dem „Run“ auf die oberen Betten machten die Jungen und Mädchen es sich schnell in den einfachen Rundhütten des Jugendzeltplatzes Friedrichssegen gemütlich und genossen zwei Tage Wald und Wiese ohne Unterricht und Hausaufgaben. Höhepunkt der Fahrt waren eine Wanderung zur Burg Lahneck, deren historische Kleinode mit viel „Ah“s imd „Oh“s bestaunt wurden, sowie eine kleine Schifffahrt auf dem Rhein.

 

 

    

Schulmannschaft der Freiherr-vom-Stein-Schule Bad Ems wurde Kreismeister beim Fußballturnier der Grundschulen

Am 18.Mai 2004 fand das traditionelle Fußballturnier der Grundschulen des Rhein-Lahn-Kreises in Nassau statt. 11 motivierte Kinder aus den dritten und vierten Klassen der Freiherr-vom-Stein-Schule Bad Ems fuhren mit ihrer Sportlehrerin Frau Berger zum Turnier. Durch gutes Zusammenspiel und auch die nötige Fairness gelang es ihnen sich gegen die anderen großen Schulen durchzusetzen und mit einem guten Torvorsprung die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Da war der Jubel riesengroß! Zurück in der Schule zeigten die Fußballkinder den anderen Mitschülern stolz den errungenen Wanderpokal, der einen besonderen Platz in der Schule bekam. So macht Schule erst recht Spaß, oder?!

 

Einschulung der Lernanfänger für das Schuljahr 2003/2004

    Schulleiter Peter Jung begrüßt die                          Lernanfänger

Mäusetanz der 2b

       

 

Das sind unsere Kinder des Schulkindergartens (Frau Elsperger-Boge)

               der 1a  (Herr Bruchof)

               der 1b  (Frau Moritz)

         und der 1c  (Frau Fohr)

 

Schulkindergartenkinder legen eigenen Schulgarten an.
Am Freitag, den 26.09.2003 wurde der neu geschaffene Schulgarten den Kindern des Schulkindergartens übergeben. Im Rahmen der ganzheitlichen Förderung ist es wichtig, Kinder in den natürlichen Ablauf von Kommen und Vergehen im jahreszeitlichen Kontext
einzubeziehen. Dass Nahrungsmittel und Blumen nicht im Supermarkt wachsen, sondern es vielfältiger Hege- und Pflegearbeiten (vom Ausbringen des Saatgutes bis zur Ernte) bedarf,
können die Kinder nun authentisch im eigenen Schulgarten miterleben.
Der Papa von Lukas ist Gärtner in der Lahntalklinik in Nassau. Er hat in seiner Freizeit sehr viel mitgeholfen, damit unser Garten entstehen konnte. Als Fachmann hat er uns erklärt was Pfahlwurzeln und Flachwurzeln sind und was der Boden braucht, damit die Pflanzen wachsen können. Was Humus ist und dass man mit Torf die Erde auflockern kann wissen wir nun auch; ebenso, welche Arten von Mist es gibt und warum Mist so wichtig ist.  In unserem Garten wachsen Erdbeeren und Himbeeren, Petersilie, Salat und Schnittlauch. Hinten ist eine Hecke, zwei Buchsbäume stehen am Eingang. Damit alle Gewächse gut versorgt sind, haben wir Kinder Patenschaften für bestimmte Pflanzen übernommen. Als Paten müssen wir für unsere Pflanzen sorgen, sie gießen, hacken und vor dem Winter zudecken.
Übrigens: Wenn du eine Regentonne, ein schönes Gartenhäuschen, eine Bank oder Gartengeräte hast, die du nicht mehr brauchst, oder vielleicht Blumenzwiebeln, kannst du unsere Sekretärin, Frau Merz, anrufen: 02603-919510, denn wir brauchen noch so manches...

     

Martinszeit – Zeit für Solidarität

Der diesjährige Schulgottesdienst der Freiherr-vom-Stein-Schule der an den Erziehungszielen „Solidaritätsfähigkeit“ und „Mitmenschlichkeit “ ausgerichtet war wurde insbesondere im Hinblick auf den damit verbundenen Spendenaufruf für die Schulgemeinschaft wieder zu einem vollen Erfolg. Gemäß der vorhergehenden Absprache konnte Pater Wolfgang Jungheim vom Johanneskloster Lahnstein voller Freude aus den Händen der Vertreter aller Klassen einen Kollektenertrag in Höhe von 239,64 € entgegennehmen. Auf Initiative von Frau Radaj aus Bad Ems, Mutter von Schulkindern an der Freiherr-vom-Stein-Schule unterstützt Pax Christi die christliche Kirchengemeinde in Pec/Kosovo bedürftige Angehörige unterschiedlicher Volkszugehörigkeit und verschiedenen Glaubens. Pater Jungheim erklärte den Schulkindern dass mit der Spende rechtzeitig vor dem nahenden Winter Schulmaterial, Kleidung, Hygieneartikel und Heizmaterial bezahlt werden können und  bedankte sich ganz herzlich für die Unterstützung.

Stefan Gemmel zu Gast in der Freiherr-vom-Stein-Schule Bad Ems

  Im Rahmen der Kinder-und-Jugendbuchwoche 2003 hatte die Freiherr-vom-Stein-Schule Stefan Gemmel zu einer Autorenlesung eingeladen. Die Kinder der dritten Schuljahre lernten den tierischen Helden Wuff kennen. Über zwei Stunden hinweg verstand es der Autor hervorragend die Schülerinnen und Schüler zu begeistern und in das Geschehen mit einzubeziehen.

Auch im vierten Schuljahr kam niemals Langeweile auf. Stefan Gemmel stellte den Schülern sein Kinderbuch „Katrin spricht mit den Augen“, vor. Hier wird die Geschichte eines zehnjährigen Mädchens erzählt, das an den Rollstuhl gefesselt ist und nicht sprechen kann, aber doch alles versteht und ein großes Bedürfnis danach hat, sich anderen mitzuteilen. Die Erzählung ist nicht erfunden, sondern wurde gemeinsam mit der zehnjährigen Katrin Lehmler geschrieben. 

 

Sie sitzt im Rollstuhl, kann Arme und Beine nicht richtig bewegen und auch nicht sprechen. „Denken kann Katrin aber genau so gut wie ihr,“ erklärte der Autor und ließ die Kinder anschließend spielerisch erleben, wie das Mädchen sich verhält, fühlt und mit anderen Kindern kommuniziert. Wie im Flug verging die Zeit und den Viertklässlern wurde schnell deutlich: Man kann auch mit jemandem reden und spielen, der behindert ist und nicht sprechen kann.

 

Im Sachunterricht eine Zeitreise durch Bad Ems gemacht

Wir, die Klasse 4 c der Freiherr-vom-Stein-Schule, forschten im Sachunterricht nach, wie Bad Ems früher aussah und wie die Menschen lebten. Zuerst schauten wir uns alte Fotos und Stiche von dem älteren „Dorf Ems" im Westen und dem jüngeren „Bad" im Osten der Stadt an. Dann gingen wir mit den Bildern durch Bad Ems, um herauszufinden, was früher anders war als heute. Höhepunkt unserer Zeitreise war eine Führung mit Herrn Dr. Sarholz. Am 12.02.04 fand unser Unterricht nicht in der Schule, sondern im Dorf Ems und im Museum statt.

Dr Sarholz erklärte uns, dass früher alle Häuser mit Lehm und Stroh zwischen den Holzbalken gebaut wurden. Sie hießen Fachwerkhäuser.

                    

Zuerst wurde ein Gerüst aus Holzbalken aufgestellt und dann Stroh und Lehm in die Zwischenräume geschoben. Im Inneren der Häuser gab es keine Heizung, sondern offene Feuerstellen; dafür mussten die Kinder Holz aus dem Wald herbeischaffen. Die Menschen konnten sich früher keine Fenster leisten und stopften im Winter die Fensteröffnungen mit Stroh aus. Damit sie in den dunklen Häusern etwas sehen konnten, benutzten sie Öllampen. Die Dächer waren mit Stroh gedeckt. Dadurch waren die Fachwerkhäuser leicht brennbar. Das Dorf Ems brannte zehnmal ab.                                                                                                           In dem Wohnhaus neben der evangelischen Martinskirche befand sich früher eine Schule. Hier waren oft ca. 60 Kinder in einer Klasse. Wohlhabend waren die Emser nicht. Um nicht zu verhungern, bauten sie in den Bachgärten Gemüse an, bearbeiteten auf den Berghöhen Felder und hielten sich Tiere. Von allem mussten sie den zehnten Teil im Fronhof abgeben.

                

Am Emsbach standen früher auch einige Mühlen, wo das Korn zu Mehl gemahlen wurde. Im Grunde genommen war Ems sehr arm, aber das änderte sich, als über den heißen Quellen im Osten des Dorfes Badehäuser errichtet wurden und Kaiser und berühmte Leute kamen.Nach dem Rundgang durch Ems gingen wir ins Museum. Hier durfte sich Irene als Kurgast anziehen mit Zylinder, Spazierstock und Trinkglas.

                          

Wir sahen auch eine alte Sitzbadewanne, in der vor 100 Jahren gebadet wurde. Einige von uns durften sich sogar hineinsetzen. 

                              

Wir hörten, wie ein Zimmermädchen eines ehemaligen Bad Emser Hotels von ihrer Arbeit erzählte.

                

Sie verdiente pro Monat nur einen Taler und musste das Geld dann ihren Eltern geben. Das Emser Wasser wurde früher in Tonkrüge abgefüllt und versandt. Die Krüge wurden in Arzbach hergestellt und von den Leuten in schweren Körben von Arzbach bis nach Bad Ems getragen. Kinder mussten immer mithelfen. Danach haben wir uns den ältesten Stadtplan von Ems und ein Modell der Malbergbahn, die schon lange außer Betrieb ist, angeschaut. Auf einem alten Schaukelstuhl hat Kaiser Wilhelm schon gesessen, als er in Bad Ems zur Kur war. Wir durften sogar in das obere Stockwerk des Museums. Viele Gegenstände und Scherben aus der Römerzeit waren hier zu sehen; eine Scherbe war besonders alt, aus dem Jahre 400 vor Christi Geburt. In einem anderen Zimmer stand ein Bergarbeiter in seiner Sonntagskleidung.                                    Vor dem Fenster konnten wir uns eine uralte Truhe mit einem sehr komplizierten Geheimschloss ansehen hierin wurden früher wichtige Bad Emser Dokumente aufgehoben.

Um 12.00 Uhr mussten wir leider schon gehen. Wir bedankten uns ganz herzlich bei Herrn Dr. Sarholz für die Führung.

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