Bad Ems

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Im Sachunterricht beschäftigte sich die Klasse 3c im Frühling 2004

 mit ihrer Heimatstadt Bad Ems.

Vier Türme 

Dieses Gebäude wurde 1696 als Adelssitz erbaut. Im19.Jahrhundert wohnten hier  
u.  a. Carl Maria von Weber und Zar Alexander III  von Russland.  

Die Inschrift über dem Eingang des Gebäudes" Vier Türme" lautet : 
HANS CARL FREYHERR VON THÜNGEN FELDMARSCHALL   
ERBAUTE DIESES HAUS ANNO 1696.

 

Die Russisch-Orthodoxe Kirche 
Diese Kirche wurde im Jahr 1876 für die russisch-orthodoxen 
Kurgäste in Bad Ems erbaut.

Kapelle Maria Königin

Die alte katholische Kirche auf dem Spieß 
ist 1661 erbaut worden.

Über der Eingangstür befindet sich das Wappen des 
Mainzer Erzbischofs von Schönborn.

 

Kath. Pfarrkirche St. Martin 

Die katholische Pfarrkirche wurde 1876 erbaut .

 

Altes Rathaus 

Das alte Rathaus wurde im Jahr 1823 erbaut. 
 
Es war eine Schule mit Dienstzimmer des Schultheiß.  
 
 
Es war Rathaus bis Ende des20. Jahrhunderts.

 

 

Kurhaus Barockes Badeschloss  

 

Im Erdgeschoss des Kurhauses befindet sich die Brunnenhalle 
mit  verschiedenen Emser Quellen  wie z.B. die Kaiserquelle 
oder das  weltberühmte " Emser Kränchen "
Das Wasser  ist gesund und hat uns gut geschmeckt. Der Kaiserbrunnen 
hat mehr Calcium als alle anderen Quellen.

Der Kaiserbrunnen

 

Kurtheater   

Das prachtvolle Kurtheater mit über 500 Sitzplätzen zieht jedes Jahr viele Besucher an.

    

Spielbank   

In der Spielbank ist der Zutritt ab 18 Jahren erlaubt. Wir  dürfen also noch nicht hinein .

Marmorsaal 

Das Kernstück des  Kursaalgebäudes ist der weltberühmte 
Marmorsaal mit 16  stattlichen Marmorsäulen.

Römerstraße 

Die Römerstraße wurde von den Römern gebaut. 
Sie war die  Verbindungsstraße von dem römischen 
Kastell  in der Nähe  unserer Schule hin zu dem römischen 
Kastell an der evangelischen  Martinskirche in der Marktstraße.

Kaiser-Wilhelm-Denkmal 

Im Kurpark steht das Kaiser-Wilhelm- Denkmal. 
Es erinnert daran,  dass der Kaiser oft in Bad Ems 
zur Kur war. Leider war das Denkmal  bei unserem 
Erkundungsgang verpackt, weil zur Zeit 
Bauarbeiten im Kurpark  durchgeführt werden.  Wir werden 
zu gegebener Zeit aber ein Bild nachliefern Wir hoffen, 
Sie durch unsere  Bilder ein wenig mit der Kurstadt Bad Ems  
und und deren Geschichte vertraut gemacht zu haben.
 
Ihre Klasse 3c 

Bad Ems im Mai 2004

Im Sachunterricht eine Zeitreise durch Bad Ems gemacht

Wir, die Klasse 4 c der Freiherr - vom - Stein - Schule, forschten im Sachunterricht nach, wie Bad Ems früher aussah und wie die Menschen lebten. Zuerst schauten wir uns alte Fotos und Stiche von dem älteren „Dorf Ems" im Westen und dem jüngeren „Bad" im Osten der Stadt an. Dann gingen wir mit den Bildern durch Bad Ems, um herauszufinden, was früher anders war als heute. Höhepunkt unserer Zeitreise war eine Führung mit Herrn Dr. Sarholz. Am 12.02.04 fand unser Unterricht nicht in der Schule, sondern im Dorf Ems und im Museum statt.

Dr Sarholz erklärte uns, dass früher alle Häuser mit Lehm und Stroh zwischen den Holzbalken gebaut wurden. Sie hießen Fachwerkhäuser.

                    

Zuerst wurde ein Gerüst aus Holzbalken aufgestellt und dann Stroh und Lehm in die Zwischenräume geschoben. Im Inneren der Häuser gab es keine Heizung, sondern offene Feuerstellen; dafür mussten die Kinder Holz aus dem Wald herbeischaffen. Die Menschen konnten sich früher keine Fenster leisten und stopften im Winter die Fensteröffnungen mit Stroh aus. Damit sie in den dunklen Häusern etwas sehen konnten, benutzten sie Öllampen. Die Dächer waren mit Stroh gedeckt. Dadurch waren die Fachwerkhäuser leicht brennbar. Das Dorf Ems brannte zehnmal ab.                                                                                                           In dem Wohnhaus neben der evangelischen Martinskirche befand sich früher eine Schule.                              

Hier waren oft ca. 60 Kinder in einer Klasse. Wohlhabend waren die Emser nicht. Um nicht zu verhungern, bauten sie in den Bachgärten Gemüse an, bearbeiteten auf den Berghöhen Felder und hielten sich Tiere. Von allem mussten sie den zehnten Teil im Fronhof abgeben.

                

Am Emsbach standen früher auch einige Mühlen, wo das Korn zu Mehl gemahlen wurde. Im Grunde genommen war Ems sehr arm, aber das änderte sich, als über den heißen Quellen im Osten des Dorfes Badehäuser errichtet wurden und Kaiser und berühmte Leute kamen.Nach dem Rundgang durch Ems gingen wir ins Museum. Hier durfte sich Irene als Kurgast anziehen mit Zylinder, Spazierstock und Trinkglas.

                          

Wir sahen auch eine alte Sitzbadewanne, in der vor 100 Jahren gebadet wurde. Einige von uns durften sich sogar hineinsetzen. 

                              

Wir hörten, wie ein Zimmermädchen eines ehemaligen Bad Emser Hotels von ihrer Arbeit erzählte.

                

Sie verdiente pro Monat nur einen Taler und musste das Geld dann ihren Eltern geben. Das Emser Wasser wurde früher in Tonkrüge abgefüllt und versandt. Die Krüge wurden in Arzbach hergestellt und von den Leuten in schweren Körben von Arzbach bis nach Bad Ems getragen. Kinder mussten immer mithelfen. Danach haben wir uns den ältesten Stadtplan von Ems und ein Modell der Malbergbahn, die schon lange außer Betrieb ist, angeschaut. Auf einem alten Schaukelstuhl hat Kaiser Wilhelm schon gesessen, als er in Bad Ems zur Kur war. Wir durften sogar in das obere Stockwerk des Museums. Viele Gegenstände und Scherben aus der Römerzeit waren hier zu sehen; eine Scherbe war besonders alt, aus dem Jahre 400 vor Christi Geburt. In einem anderen Zimmer stand ein Bergarbeiter in seiner Sonntagskleidung.                                                                                             Vor dem Fenster konnten wir uns eine uralte Truhe mit einem sehr komplizierten Geheimschloss ansehen hierin wurden früher wichtige Bad Emser Dokumente aufgehoben.                                                                                                                                                  Um 12.00 Uhr mussten wir leider schon gehen. Wir bedankten uns ganz herzlich bei Herrn Dr. Sarholz für die Führung.

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