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Schüler, Lehrer, Eltern und Vertreter des öffentlichen Lebens feierten am 18. Oktober den Abschluss der Sanierungs- und Umbauarbeiten an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Bad Ems. Zu einer Übergabefeier lud Bürgermeister Josef Oster in die Sporthalle der Freiherr-vom-Stein-Schule ein.

                                                      

Insgesamt fast zwei Jahre dauerte die Baumaßnahme, welche unter Weiterführung des Unterrichtes in der Grundschule erfolgte und damit unter besonders schweren Umständen abgewickelt werden musste, sowohl für Schüler und Lehrer als auch für Handwerker.

Die Übergabefeier wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen. Pfarrer Wolfram Pfaff und Pfarrer Achim Weber segneten das sanierte Schulgebäude feierlich ein. In seiner Begrüßungsrede berichtete Bürgermeister Josef Oster, dass das Schulgebäude mit der Investitionssumme von rund einer Million Euro nun auf den Stand der Zeit gebracht worden sei. Die Grundschulkinder und das Lehrpersonal finden nun für das Lernumfeld förderliche Rahmenbedingungen vor. Im übrigen, so der Bürgermeister, sei es für die Verbandsgemeinde aus finanzieller Sicht ein großer Kraftakt gewesen, auf den man stolz sein könne. Denn immerhin wurde neben dem Neubau der Grundschule in Arzbach zeitgleich die Schulsanierung der Freiherr-vom-Stein-Schule mit rund 500.000 Euro Eigenanteil vollzogen. Ein großer Anteil an der Realisierung dieses Projektes habe aber auch der Förderverein in Zusammenarbeit mit der Eltern- und Lehrerschaft gehabt. In vielen Abend- und Wochenendstunden seien die Räumlichkeiten der Schulverwaltung renoviert worden.

                                                         

Bereits im Vorfeld sei darüber hinaus in Verhandlungen mit der Verwaltung der Weg für die Sanierungs- und Umbauarbeiten durch die Zusage von Eigenleistungen, sprich durch Arbeitsleistung, geebnet worden. Darüber hinaus dankte der Bürgermeister auch seinem Vorgänger, der den größten Teil der Baumaßnahme verantwortlich begleitete.

Nach den Begrüßungsworten von Bürgermeister Josef Oster ließen die Schulkinder der dritten Klassenstufe im sogenannten Stein-TV die gesamte Sanierungsmaßnahme aus ihrer Sicht in einer amüsanten Reportage Revue passieren. So pinselten Malermeister, Bauarbeiter schwangen Hammer und Säge, Feuerwehrmänner löschten den Brand und Putzfrauen wedelten mit Putzlappen umher. Aus Sicht der Knirpse eine willkommene Abwechslung war die Folgen des Brandes Anfang Januar 2001. So wurde die Auslagerung einiger Klassen in die Bundeswehrschule zu einem interessanten Aufenthalt vergleichbar mit einem kleinen Abenteuer. Die Verantwortlichen der Bundeswehr-Nachrichten-Schule umsorgten die Schüler bestens.

                                               

                "Stein TV " Ein Sketch der dritten Schuljahre                                                 "Türkische Folklore"

Neben einer Ansprache von Regierungsschuldirektor Ekkehard Mosel richtete Kreisbeigeordnete Gisela Bertram, Stadtbürgermeister Ottmar Canz und Rektor Peter Jung einige Grußworte an die aufmerksamen Zuhörerrinnen und Zuhörer.

Regierungsschuldirektor Ekkehard Mosel lobte den vorbildlichen Einsatz der Verbandsgemeinde im Schulbau. Danach habe keine andere Verbandsgemeinde im Kreis in den letzten Jahren als Schulträger vergleichbar viel Engagement in die Schullandschaft gesteckt wie die Verbandsgemeinde Bad Ems.

Auch Kreisbeigeordnete Gisela Bertram brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass nun endlich, nach allen zu Tage gekommenen Erschwernissen während der Bauausführung, die Arbeiten abgeschlossen seien. Sie lobte vor allem das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger, in diesem Falle der Elternschaft, welche nun an der dritten Schule in Trägerschaft der Verbandsgemeinde ehrenamtliches Engagement, durch tatkräftige Mitarbeit bei der Sanierung, zeigten.

Stadtbürgermeister Ottmar Canz blickte bei seinem Grußwort auf die Grundsteinlegung vor 50 Jahre zurück. Die Schule in gutem Zustand halten, optimale räumliche Voraussetzungen bieten und damit Rahmenbedingungen schaffen für die Ausbildung der Bad Emser Kinder, so das Oberhaupt der Stadt Bad Ems, sei das Herzensanliegen der Gemeinde. Seine besondere Freude drückte Stadtbürgermeister Ottmar Canz über das neu erstrahlte Antlitz des Heiligen Martins an der nördlichen Giebelseite des Hauptgebäudetraktes aus. Dieses Kunstwerk des noch heute lebenden Künstlers Rudolf Kaster symbolisiert in besonderem Maße die Verbindung der Grundschule zur Stadt Bad Ems.

Rektor Peter Jung dankte in seiner Rede allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieser Sanierungs- und Umbaumaßnahme beitrugen. Er betonte, dass nach all den Umbauarbeiten an dem Schulgebäude die wichtigsten Erziehungsziele, die zum einen vom Namensgeber Freiherr-vom-Stein stammen, und zwar die Selbst- und Mitbestimmung, sowie zum anderen vom Heiligen Martin, in diesem Falle die Solidarität, geblieben sind.

Nach weiteren Auftritten der Schulkinder, u. a. das Bau-ABC, Gesangseinlagen sowie ein türkischer Folkloretanz, die allesamt einen dicken Applaus ernteten, ging es auf den Schulhof, wo Rektor Peter Jung und Bürgermeister Josef Oster gemeinsam die neue Spielzone durch das Zerschneiden eines Absperrbandes ihrer offiziellen Bestimmung übergaben. Im Rahmen eines spannenden Klassenwettbewerbes zeigten die Kleinen den zahlreichen Gästen, dass das neu errichtete Kletterspielgerät, die Balancierstangen und die Tunnelröhre nicht nur zum bloßen Austoben genutzt werden können.

                                               

                                            Offizielle Eröffnung des neu errichteten Spielplatzes                                Text und Bilder: Lars Hilgert

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