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Schulprofil

1. Umfeld der Schule

Zum Schulbezirk der Freiherr-vom-Stein-Schule gehören der größere Stadtteil der Kur- und Kreisstadt Bad Ems sowie die Höhengemeinde Kemmenau. Etwa 40 % der Schülerinnen und Schüler sind Fahrschüler. Die Bushaltestelle ist schulnah gelegen, auf dem Schulgelände befindet sich eine Sporthalle. Der Schulhof wurde in den Sommerferien 2002 kindgerecht gestaltet und mit Spielgeräten ausgestattet, die von den Kindern begeistert angenommen wurden. Das Schulgebäude befindet sich in naturnaher Hanglage am Stadtrand mit einem ausgedehntem Waldgebiet etwa 3 min. entfernt. Das nähere Umfeld ist geprägt durch ein reines Wohngebiet mit einem größeren Anteil ausländischer Mitbürger sowie Aussiedlerfamilien. Im Stadtgebiet von Bad Ems gibt es vier Kindergärten, davon zwei mit Hortplätzen, eine evangelische Kirche, eine katholische Kapelle und eine katholische Pfarrkirche. Weiterhin findet man zwei Grundschulen, eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, eine Realschule +  und ein Gymnasium.

Die Stadt, Staatsbad und Verbandsgemeinde unterhalten zahlreiche Freizeiteinrichtungen, wie z.B. drei Außensportanlagen, vier Schulturnhallen und ein Thermal-Hallenbad, die von den vielen Sporttreibenden, kulturellen und kirchlichen Vereinen und Gruppierungen benutzt werden können. Es gibt in Bad Ems eine gut funktionierende Jugendarbeit in Trägerschaft der Kirchen sowie von Stadt, Verbandsgemeinde und Landkreis.

Post, Bahnhof, Handwerksbetriebe sowie Geschäfte und Versorgungseinrichtungen runden das Bild ab.

2. PERSONELLE BESETZUNG

Zurzeit arbeiten an der Schule siebzehn hauptamtliche Lehrkräfte, davon zwölf  in Teilzeit;  je eine Lehrkraft für Herkunftssprachenunterricht (HSU) in Türkisch und Russisch; elf außerschulische Mitarbeiter, zwei Praktikantinnen im freiwilligen sozialen Jahr, und zwei Lehramtsanwärterinnen.  

Die Stelle eines/einer Schulsozialarbeiters/Schulsozialarbeiterin ist im Moment vakant.

Rektor:                  Dirk Niebergall

Konrektorin:         Gudrun Keuper 

Schulsekretärin:   Astrid Merz

Hausmeister:         Franz Wünnenberg

 

3. GLIEDERUNG DER SCHULE

Vier Klassenstufen:     dreizügig

Betreuende Grundschule:    Täglich 7.00 Uhr bis 7.45 Uhr;  11.45 Uhr bis 14.00 Uhr                                                                                                Für Ganztagsschüler ist eine Betreuung auch bis 16.45 Uhr möglich                                                                                                                   Diese zusätzliche Betreuungszeit  wird über die VG Bad Ems organisiert.

Ganztagsschule:          Mit Beginn des Schuljahres 2007/2008 "Ganztagsschule in  neuer Form"                                        

4. SCHWERPUNKTE

Kindgerechte Schule auf Grundlage eines pädagogisch-didaktischen Konzeptes:

Öffnung nach innen

Bedingt durch den offenen Unterrichtsbeginn können die Kinder den Schulalltag in aller Ruhe beginnen. Offene Lern- und Unterrichtsformen, wie beispielsweise Freiarbeit, Tages- oder Wochenpläne, Lernstationen, Projekte und Morgenkreis sind wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Eigenverantwortliches Lernen sowie Medienkompetenz werden durch die Ausstattung aller Klassenräume mit Computern, sowie Lese – Spiel – und Themenecken gefördert. Die Öffnung der Klassenräume ermöglichen die Einbeziehung der  Flure für Einzel- und Partnerarbeit. Wir arbeiten mit einem Streit – Deeskalationsprogramm mit selbst gestaltetem Unterrichtsmaterial. Dies, wie auch die Pausendifferenzierung – und Gestaltung und sowie die Verantwortung der älteren Schüler für ihre „Patenkinder“ haben sehr dazu beigetragen, dass die Kinder sich überwiegend respektvoll und tolerant begegnen. Eine Vielzahl von angebotenen Arbeitsgemeinschaften, sowohl vormittags als auch nachmittags, werden begeistert angenommen.  

  Öffnung nach außen

·         Zusammenarbeit mit Kindergärten, weiterführenden Schulen, Förderschulen, schulpsychologischem Dienst, anderen außerschulischen Partnern, Sportvereinen, Kirchen, Kreismusikschule, Kleinkünstlern,

·         Ausbildung von Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern

·         Ganztagsschule in neuer Form, Betreuungsangebot für die Volle Halbtagsschule

·         Im Rahmen der Umwelterziehung Teilnahme an örtlichen Müllsammelaktionen, Anleitung zur Müllvermeidung, Energie- und Ressourcensparen;

·         Schulgottesdienste wechselnd zum Jahres-Festkreis oder zu thematischen Schwerpunkten

·         Elternbeteiligung: Mitarbeit im Unterricht, Unterstützung bei Projekten, Teilnahme an Konferenzen, Mitarbeit im  Förderverein; handwerkliche Beteiligung bei den Umbau- und Sanierungsarbeiten ........

·         Außerschulische Lern- Orte:  Bauernhof, Post, Handwerks- und Künstlerbetriebe, Büchereien, Museen Verbandsgemeindeverwaltung; Quellenführung , Walderkundungen, Bachexperimentiertage...........

·         Teilnahme an schulübergreifenden sportlichen Veranstaltungen auf Kreisebene; 

      Waldjugendspiele

·         gesundheitsfördernde Aktionen: Zahngesundheit, ( Zahnputzraum für die Ganztagskinder) gesundes Frühstück etc.

·    Mitwirkung am Wettbewerb der Europa-Union, am Känguru-Wettbewerb, am Klima-Wettbewerb der Volksbanken, sowie an Veranstaltungen des Boedecker- Kreis 

       Partnerschule in Ruanda 

       Schule für "Freiwillige im sozialen Jahr"  (FSJ)

                  SCHULLEBEN

  Absprachen der Regeln: Streitschlichtung, Hausordnung, Pausenengel

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Rhythmisierung des Unterrichts  

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Klassenlehrerprinzip: wenn möglich: vierjährige Klassenführung  

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Übernachtungen in der Schule, Lesenächte, Klassenfeste, Patenschaften, Abschlussfahrten der Klassen 4, Übernachtungen in der Jugendherberge

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Elternarbeit: Förderverein, Informationsabende, Mithilfe im Unterricht, Mithilfe bei Festen, Stammtische

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Feste und Feiern: Schulaufnahme, Schulentlassung, Martinsfest, Nikolausfeier, Fastnachtsfeier, Klassenfest, Schulgottesdienst, Spiel- Sportfest, Schulfest, Projektwoche, Adventssingen und Adventsaufführungen in Schule, Altenheimen und Kliniken, Theateraufführungen,

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Partnerschaft mit dem Seniorenheim Lahnblick der Azurit-Gruppe

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Dichterlesungen,  Stadtrallye, Erste-Hilfe-Kurse,                                                                                                                                  

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Besuche auf dem Bauernhof Lahnau; und beim Biobauern Beisel;

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Teilnahme an vielen verschiedenen Wettbeweben;

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Gestaltung des Schulgebäudes: Klassenräume, Flure,  

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Arbeitsgemeinschaften und Pausenspiele

       ZUSAMMENARBEIT IM KOLLEGIUM

Das Kollegium sorgt durch kontinuierliche Fortbildungen, sowohl individuell als auch gemäß Absprache differenziert, mittels schulinterner Studientage, Teilnahme an Bausteinen und Qualifikationen zur Erteilung des integrierten Fremdsprachenunterrichtes, Computer- und Internetqualifikationen für einen hohen und zeitgemäßen Lehrstandard. Die Erarbeitung der Stoffpläne erfolgt im Team. In allen relevanten Bereichen, beispielsweise bei der Leistungsbewertung, der Aufstellung und Einhaltung von Regeln, der Ausarbeitung von Textbausteinen für die Verbalbeurteilung der Zeugnisse,  gibt es Absprachen.  Feste und Feiern werden gemeinsam geplant und durchgeführt.

      FÜR DIE ZUKUNFT

Am pädagogisch-didaktischen Konzept wird auch zukünftig ständig weiter  gearbeitet. So  wird  die  integrierte Fremdsprachenarbeit ständig weiter ausgebaut werden und wir werden auch weiterhin  an didaktischen Modellen mitwirken. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen im Rahmen der Errichtung einer Ganztagsschule erfolgte eine weitere Schulhofgestaltung. Am Pausenkonzept wird ständig weiter gearbeitet, um ein weitgehend konfliktfreies Miteinander zu  ermöglichen. Unser Konzept zur Gewaltprävention wird auch künftig ausgestaltet und weiterführende Maßnahmen sollen ergriffen werden. Nach dem  in Rekordzeit errichteten Bau mit fünf neuen Klassenzimmern, einem Mehrzweckraum und einer Bücherei für die Ganztagsschule erfolgte die Einweihungsfeier mit vielen geladenen Gästen am 31.10.2008. Nun arbeiten wir weiter daran, den Innenbereich kindgemäß zu gestalten.

Seit 2008 nehmen  wir am "Klippert - Programm" teil.

Seit dem Schuljahr 2010/2011 arbeiten wir mit dem Projekt "Pausenengel", was einen friedvolleren Umgang miteinander in den Pausen sehr gefördert hat.

Schon viele Jahre arbeiten wir mit der Künstlerin Nicole Peters zusammen. Gefördert vom Kulturbüro des Landes Rheinland Pfalz führt sie im Ganztagsbereich, zusammen mit unseren FSJlern Kunstprojekte durch, die bislang schon zur Verschönerung unserer Wände im Innenbereich , sowie zur Gestaltung des Pausenhofes beigetragen haben.

5.Zusammenarbeit mit Eltern und außerschulischen Einrichtungen

Mit dem Elternbeirat und den Elternvertretern besteht eine rege Zusammenarbeit. Die Elternvertreter nehmen regelmäßig an Konferenzen teil. Die aktive Mitarbeit der Elternschaft zeigen die folgenden Punkte:

bulletFörderverein
bulletVortrags- und Informationsabende
bulletMithilfe im Unterricht, bei Projekten und an Festen
bulletElternstammtische
bulletHilfsaufsicht bei Wanderungen und Schulfahrten
bulletMithilfe der Elternschaft auch bei den Umbau– und Sanierungsmaßnahmen am Schulgebäude
bulletZusammenarbeit mit Kindergärten, weiterführenden Schulen, Förderschulen, schulpsychologischem Dienst, anderen außerschulischen Partnern, Jugendamt, Sportvereinen, Kirchen, Kreismusikschule, Kur- und Verkehrsverein, AOK, Feuerwehr, Polizei, Sanitätsdiensten

                   6.BESONDERHEITEN

                  Schule im sozialen Brennpunkt

      Abschließend kann man bemerken, dass die Freiherr - vom- Stein-Schule alle Möglichkeiten eines modernen, kindgerechten Unterrichtes bietet, in dem Fördern und Fordern in einem ausgewogenen Gleichgewicht stehen. Durch die stringente Zusammenarbeit innerhalb des Kollegiums herrscht in den einzelnen Klassen ein ausgesprochen sozialverträgliches Klima, in dem gegenseitiges Respektieren und Tolerieren einen hohen Stellenwert einnimmt. So ist unsere Schule, vielleicht gerade auch wegen ihres hohen Anteils an Kindern mit Migrationshintergrund, eine Schule, an der die Kinder in hohem Maße auf das Leben in der heutigen Gesellschaft, in der in immer größerem Maße Teamfähigkeit und soziale Kompetenz nötig sind, vorbereitet werden.

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